Wenn aus Neugier Begeisterung wird.
Zwei Jahre nach meiner ersten Japan-Reise war es endlich wieder so weit: Im Jahr 2015 ging es erneut nach Tokyo.
Die Erinnerungen an 2013 waren noch frisch. Viele Orte wollte ich noch einmal sehen, andere standen schon lange auf meiner Wunschliste. Diesmal fühlte sich vieles vertrauter an. Die Unsicherheit der ersten Reise war verschwunden, stattdessen machte sich Vorfreude breit. Ich wusste bereits, was mich erwartete – und genau das machte die Rückkehr so besonders.
Tokyo – vertraut und doch immer wieder neu
Tokyo besitzt die besondere Fähigkeit, bei jedem Besuch neue Seiten zu zeigen. Obwohl ich einige Orte bereits kannte, wirkten sie keineswegs langweilig. Im Gegenteil: Mit jedem Besuch entdeckte ich neue Details.
Wieder auf dem Programm standen das Tokyo National Museum in Ueno und das Edo-Tokyo Museum. Beide Orte gehören für mich zu den spannendsten Möglichkeiten, mehr über die Geschichte und Entwicklung Japans zu erfahren.
Das erste Mal auf dem Tokyo Skytree
Eines der großen Highlights der Reise war mein erster Besuch auf dem Tokyo Skytree.
2015 war der Skytree noch vergleichsweise neu und für mich ein absolutes Muss. Der Blick über die schier endlose Metropole war beeindruckend. Von oben wurde erst richtig sichtbar, wie riesig Tokyo tatsächlich ist.
Bis heute gehört dieser Ausblick zu den Erinnerungen, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind.
Zwischen Tradition und Großstadt
Natürlich durfte auch die klassische Seite Tokyos nicht fehlen.
Ein Spaziergang durch den Yoyogi Park, die Umgebung des Meiji-Schreins und ein Besuch im Shinjuku Gyoen boten einen angenehmen Kontrast zum hektischen Großstadtleben.
Besonders faszinierend war wieder dieser typische Tokyo-Moment: Nur wenige Minuten von Wolkenkratzern entfernt befindet man sich plötzlich inmitten von Ruhe, Natur und Tradition.
Auf dem Wasser durch Tokyo
Ein weiteres Highlight war die Bootsfahrt auf dem Sumida-Fluss.
Die Perspektive vom Wasser aus zeigt die Stadt noch einmal ganz anders. Die Fahrt führte bis zum wunderschönen Hamarikyū-Garten, einer grünen Oase zwischen den modernen Hochhäusern Tokyos.
Gerade diese Gegensätze machen die Stadt für mich so einzigartig.
Odaiba, Shibuya und die Energie der Metropole
Natürlich standen auch die bekannten Stadtviertel auf dem Programm.
Shibuya faszinierte mich erneut mit seiner Energie, den Menschenmassen und dem unverwechselbaren Großstadtgefühl.
In Odaiba zeigte sich Tokyo dagegen von seiner modernen Seite. Die künstliche Insel wirkte damals schon futuristisch und bot zahlreiche Fotomotive.
Auch der Tokyo Tower durfte nicht fehlen. Zwar ging es diesmal nicht auf die Aussichtsplattform, doch allein der Anblick des rot-weißen Wahrzeichens gehört für mich zu jedem Tokyo-Besuch dazu.
Yasukuni-Schrein und SeaWorld
Zu den weiteren Stationen gehörten der Yasukuni-Schrein sowie ein Besuch in der SeaWorld, die damals ebenfalls Teil meiner Reise war.
Dazu kamen viele kleine Straßen, Parks und Orte, die oft gar nicht auf Reiseführerlisten stehen. Genau diese spontanen Entdeckungen sind häufig die Momente, an die man sich Jahre später am liebsten erinnert.
Rückblick
Wenn 2013 der Beginn meiner Japan-Begeisterung war, dann hat die Reise 2015 diese Begeisterung endgültig gefestigt.
Zum ersten Mal fühlte sich Tokyo nicht mehr völlig fremd an. Einige Orte kamen mir bereits vertraut vor, andere überraschten mich aufs Neue. Aus einer einmaligen Reise wurde langsam eine Leidenschaft.
Und während ich damals noch nicht wusste, wie viele Japan-Reisen folgen würden, wurde mir eines klar:
Tokyo hatte mich endgültig in seinen Bann gezogen.



































